07.03.2025

Homag Group: Umsatz im Minus, EBIT halbiert, aber Auftragseingang stabilisiert

Der Auftragseingang dere Homag Group hat sich 2024 mit 1,36 Mrd. EUR knapp auf dem Niveau des Vorjahres (1,4 Mrd. EUR) stabilisiert. „2024 gab es keine durchgreifende Verbesserung der Nachfrage, wir konnten unseren Auftragseingang aber festigen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt, „weil sich das Projekgeschäft vor allem im Holzbau recht gut entwickelte.“ Der Auftragsbestand hat sich auf 781 Mio. EUR reduziert (841 Mio. EUR.), was sich im Umsatz widerspiegelt, der wie erwartet „signifikant“ nachgab, d.h. um 13 % auf 1,4 Mrd. EUR.

Dem Umsatzrückgang begegnete der Maschinenbauer mit Kostensenkungen, Kapazitätsanpassungen und Effizienzsteigerungen, was auch Kurzarbeit und Stellenabbau beinhaltete, wobei in Deutschland keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgten. Das EBIT vor Sondereffekten hat sich mit 50,8 Mio. EUR mehr als halbiert (129,7 Mio. EUR), liegt aber „mit den erzielten Einsparungen am oberen Ende der eigenen Erwartungen“, wie Schmitt betont. Positive Auswirkungen auf das Ergebnis habe zudem das Servicegeschäft geliefert, das trotz der Marktschwäche leicht zunahm.

In Schopfloch rechnet man frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2025 mit einer Nachfragebelebung und erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz auf Vorjahresniveau, ebenso wie beim Auftragseingang, wo man sich Schub von der Ligna im Mai erhofft. „Unser Ergebnis wollen wir 2025 wieder erhöhen, da die Kostensenkungen erstmals vollständig wirksam werden und wir den Serviceumsatz weiter steigern wollen“, erklärte Schmitt.
Homag Group: Umsatz im Minus, EBIT halbiert, aber Auftragseingang stabilisiert
Foto/Grafik: Homag Group
Dr. Daniel Schmitt: „Das Servicegeschäft hat trotz der Marktschwäche leicht zugenommen und das Ergebnis positiv beeinflusst.“
Parkett Magazin
Parkett Magazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag