23.02.2026

Weinig schließt zwei Produktionsstandorte

Die Weinig-Gruppe konzentriert die Produktion in Deutschland auf zwei Standorte: Von Malterdingen (Weinig Operations/Baden-Württemberg) und Alfeld (Weinig Grecon/Niedersachsen) soll die Produktion unter anderem nach Illertissen (Bayern) und Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg) verlagert werden. An den betroffenen Standorten blieben Vertrieb, Service und Konstruktion erhalten, teilt der Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Holzverarbeitung mit. Insgesamt seien von der Umstrukturierung voraussichtlich rund 400 Stellen betroffen, hauptsächlich in Deutschland.

Dem Unternehmensumbau vorausgegangen war die größte Investitionsmaßnahme der Firmengeschichte: Am Stammsitz Tauberbischofsheim wurde für 68 Mio. EUR ein hochautomatisiertes Logistik- und Fertigungszentrum gebaut, weitere 40 Mio. EUR flossen in die Erweiterung des Produktportfolios und in Voitsberg (Österreich) wurden 12 Mio. EUR in Montage, Fertigung und Logistik investiert. Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Weing-Gruppe: „Wir haben eine Rekordsumme investiert, um als Technologieführer in Europa produzieren zu können. Mit der hochautomatisierten Fertigung in Tauberbischofsheim setzen wir Maßstäbe in der Branche. Jetzt passen wir unsere Strukturen an diese neue Leistungsfähigkeit an.“

Die 1905 gegründete Weing-Gruppe, zu der neben der Michael Weinig AG die Weinig Vertrieb und Service, Weinig Operations, Holz-Her und Weing Grecon gehören, beschäftigt weltweit zurzeit und 2.420 Mitarbeiter, davon rund 1.600 in Deutschland. Zuletzt nannte das Unternehmen für das Jahr 2022 einen Gesamtumsatz in Höhe von 586 Mio. EUR.
Weinig schließt zwei Produktionsstandorte
Foto/Grafik: Weinig
Weinig hat am Stammsitz Tauberbischofsheim 68 Mio. EUR in ein hochautomatisiertes Fertigungs- und Logistikzentrum investiert.
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