Bereits seit dem 1. Oktober 2024 ist Filipe Webermann für das Marketing der Produktmarke Uzin der Uzin Utz-Gruppe verantwortlich und steuert damit sowohl national als auch international die strategischen und operativen Marketingaktivitäten.
Forbo Flooring Systems, der Geschäftsbereich Bodenbeläge und Bauklebstoffe des Schweizer Forbo-Konzerns, hat 2024 zwar mit 765,6 Mio. CHF (814,2 Mio. EUR) 3,9 % weniger umgesetzt als im Jahr zuvor, dennoch konnte das EBIT aufgrund von Einsparungen bei den operativen Kosten und geringeren Materialpreisen um 4,3 % auf 99 Mio. CHF erhöht werden.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Dr. Antti Senf am 1. Oktober 2024 die Geschäftsführung von Bona Deutschland übernommen. Der promovierte Chemiker hat die Nachfolge von Dr. Thomas Brokamp angetreten, der zum 30. September 2024 bei dem Unternehmen ausgeschieden war und nun als Berater wirkt - auch für Bona, so dass er seinem langjährigen Arbeitgeber weiterhin verbunden bleibt. Senf ist bereits seit 2017 für Bona in Limburg aktiv: Zunächst in der Abteilung F & E, später als Global Manager für Klebstoffe.
Einige Monate nach der Demission des Hagebau-Vorstandsvorsitzenden Jan Buck-Emden, von dem sich der Aufsichtsrat der Kooperation im Herbst 2024 getrennt hatte, wurde nun bekannt, dass die Suche nach einem Nachfolger gestoppt wird. Es bleibt bei der jetzigen dreiköpfigen Führungsspitze mit Frank Staffeld als Verantwortlicher für den Einzelhandel, sprich das Baumarkgeschäft, Detlef Jahnke steht dem Fachhandel vor und Sven Grobrügge wacht über die Finanzen.
Von einem „bemerkenswerten Aufschwung“ für die Aktie von Uzin Utz berichtet das Portal aktiencheck.de am 25. Februar, nachdem das Wertpapier der Ulmer Konzerns binnen eines Tages einen Kurssprung von 9,62 % auf 57 EUR erzielte. Innerhalb eines Monats betrug das Plus sogar 18,5 %. Hier zeige sich die Hoffnung auf positive Auswirkungen der Bundestagswahl auf die Baubranche kommentiert das Portal.
Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) hat 2024 in der DACH-Region 44,9 Mio. m2 elastischer Beläge abgesetzt, 3,5 % weniger als im Jahr zuvor. -Für Deutschland wird ein Minus von - 3,9 % gemeldet, für Österreich - 4,9 %, die Schweiz konnte ein Wachstum von 7,1 % realisieren.
Sicherheitsbeläge erzielten ein Plus von 2,9 %, heterogene PVC-Beläge (- 11,4 %), CV-Beläge (- 6,5 %) und PVC-Designbeläge (-3,9 %) verloren. Vor allem Klick-Böden und geringe Nutzschichten waren weniger gefragt, hochwertige Drybacks mit Nutzschichten ab 0,7 mm legten hingegen um 6,9 % zu.
Die Schweizer Migros-Gruppe gibt ihre Fachmarkt-Sparten Micasa und Do it + Garden auf. Den Einrichtungsfilialisten Micasa mit knapp 40 Niederlassungen übernehmen mit Unterstützung eines Finanzinvestors zum 1. September die beiden derzeitigen Manager Philipp Agustoni und Manuel Landolt. Für die 31 Do it + Garden - Bau- und Gartenmärkte konnte kein Käufer gefunden werden. Lediglich für einzelne Standorte werden Übernahmeverhandlungen geführt, die restlichen bis Ende Juni geschlossen.
Die Europäische Kommission hat am 15. Februar vorläufige Antidumpingzölle zwischen 31 und 34,9 % auf Dekorpapier aus China verhängt. Dem vorausgegangen war die Einleitung eines Antidumpingverfahrens im Juni 2024 auf Antrag einiger europäischer Dekorpapierhersteller. Sie hatten angeführt, dass chinesisches Dekorpapier zu Dumpingpreisen in die EU eingeführt würde, wodurch europäische Marktteilnehmer erhebliche Schäden erlitten hätten.
Kährs erlitt 2024 einen schmerzhaften Umsatzeinbruch von 17 % (währungbereinigt - 15 %) auf 2,39 Mrd. SEK (umgerechnet ca. 214,2 Mio. EUR). Infolgedessen schmolz das operative EBITA von 253 auf 73 Mio. SEK zusammen, das Betriebsergebnis rutschte mit - 54 Mio. SEK (182) ins Minus. Aber seit dem vierten Quartal 2024 zeichnet sich eine Besserung ab: So stieg der Auftragseingang um 4 % und auch der Auftragsbestand nahm zu. Kährs-CEO Johan Magnusson geht davon aus, dass Wohnungsbau und der Markt für Gewerbeimmobilien kurzfristig noch zurückhaltend bleiben, die Zinssenkungen jedoch über kurz oder lang wieder die Nachfrage beleben. Auch im Renovierungssegment gebe es Anzeichen für eine Erholung.
Tarkett schrammte 2024 mit 3,33 Mrd. EUR knapp am Vorjahresumsatz vorbei (- 0,9 %). Dabei übertraf der Geschäftsbereich Sportböden mit 1,06 Mrd. EUR das Vorjahr um 3,7 %, davon waren + 2,4% organisches Wachstum. Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) schloss ebenfalls mit einem Plus (+ 1,9 %) auf 866 Mio. EUR ab, allerdings resultiert der Zuwachs ausschließlich aus Währungseffekten und einem vergrößerten Konsolidierungskreis. Nordamerika hinkte mit 866,9 Mio. EUR um 2,5 % hinter 2023 hinterher, die anderen Regionen zusammengefasst mit 535,8 Mio. EUR sogar um 10,5 %. Trotz der Umsatzeinbußen konnte das EBITDA um 14,4 % auf 329,3 Mio. EUR verbessert werden.